
Martin Melik Merkumians
“Bienen sind in ihrer Selbstorganisation als Schwarm faszinierend. Millionenjahre alte einfache Verhaltensregeln erlauben Ihnen einen komplexen Staat aufrechtzuerhalten, der Ihnen in den meisten Fällen erlaubt Schäden und äußere Fehler und Einflüsse zu kompensieren.”
Was mich am Imkern begeistert
Bei der Imkerei ist man direkt an den Jahreszyklus der Biene gebunden. Zwangsweise nimmt man die Umwelt im Laufe des Jahres auch anders wahr, da man natürlich immer daran denken muss welche Schritte bei der Pflege der Bienenvölker notwendig sind, aber auch welche Trachtpflanzen gerade blühen. Die Imkerei kombiniert für mich diese Naturverbundenheit mit Handwerk, denn viele Dinge des täglichen Imkereibedarfs müssen selbst erledigt werden wie z.B. das Einlöten von Mittelwänden Die größte Herausforderung ist für mich klar die Varroamilbe. Sie ist einer der äußeren Einflüsse, gegen die sich die Bienen nicht selbst wehren können. Eine weitere große Herausforderung ist, gerade für Anfänger wie mich, dass es zu jedem Thema der Bienenhaltung sehr viele unterschiedliche Meinungen gibt. Zwei Imker - drei Meinungen fasst es ganz gut zusammen.
Mein Weg zur Imkerei
Ich bin Forschungsassistent an der TU Wien und imkere seit einem Jahr als Ausgleich zu meinem Indoor-Job. Zur Imkerei bin ich über die Konstruktion von Bienenfluchten gekommen. Ich fand es interessant, dass Bienen nicht mehr durch Bienenfluchten zurückgehen und so effektiv Honigräume geleert werden können. Ich habe mich danach intensiver mit dem Thema beschäftigt und in Corona-Jahren dann einen Kurs zur Imkerei besucht und mir eigene Bienen angeschafft.
Betriebsweise
Bienenvölker
1-5 Völker
Rähmchenmaß
Zander
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Aktuell
Imker seit
2021
(5 Jahre Erfahrung)