
Gerald Rieder
“Staatenbildende Insekten interessieren mich schon mein ganzes Leben, allen voran die Honigbiene. Das altdeutsche Wort „Bien“ beschreibt diese Faszination bereits ganz gut. Der Bien bedeutet in der Imkersprache so viel wie "das Volk als eine Einheit" und beschreibt den Superorganismus des Bienenvolks. Es ist faszinierend wie so viele einzelne Tiere zwar als Individuen leben aber kollektiv denken und handeln.”
Was mich am Imkern begeistert
Im Gegensatz zu allen anderen „Tierhaltungen“ gibt es bei der Imkerei kein Richtig und kein Falsch. 10 verschiedene Imker haben immer auch 10 verschiedene Meinungen was beispielsweise die Betriebspraxsis, das Rähmchenmaß oder die Biene selbst betrifft. Jeder Jahresverlauf ist in seinen Grundzügen unterschiedlich. Dinge die in einem Jahr gut funktionieren, funktionieren in einem anderen Jahr nicht so gut und umgekehrt. Jedes Bienenvolk hat seinen eigenen Charakter und oft auch ganz eigene Wesenszüge. Das macht das Arbeiten mit der Honigbiene für mich besonders spannend.
Mein Weg zur Imkerei
Staatenbildende Insekten interessieren mich schon seit meiner Kindheit. Angefangen hat alles mit der Haltung von Ameisen über welche ich später auch meine Diplomarbeit verfasst habe. Im Jahr 2015 bin ich dann über den Film „More Than Honey“ auf die Thematik des Bienensterbens gestoßen. Als ich dann von meinen Eltern erfahren habe, dass es unter unseren Vorfahren bereits einen Imker gegeben hat, wusste ich, das ich dieses Handwerk ebenfalls erlernen möchte. Unseren lokalen Imkerei Verein, hat mich dabei mit den dazugehörigen Bienen versorgt und steht mir bis heute mit Rat und Tat zur Seite. Seit 2022 Imkere ich mit meiner Freundin gemeinsam, es gibt nichts schöneres wie dieses Hobby gemeinsam teilen zu können
Betriebsweise
Bienenvölker
6-15 Völker
Rähmchenmaß
Zander
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Aktuell
Imker seit
2015
(11 Jahre Erfahrung)