Johann Plaichner
“Die Biene ist bereits doppelt so lange auf dieser Erde als der Mensch und wird auch noch dasein, wenn wir Menschen ausgestrorben sind.”
Was mich am Imkern begeistert
Der Mensch brüstet sich, die Honigbiene domestiziert zu haben. Die Biene ist aber ein Wildtier, der man nichts befehlen kann, sondern die man nur überlisten kann. Ehrliche erfahrene Imker werden zugeben, daß es denjenigen Bienenvölkern am besten geht, die man am wenigsten stört. Und man bekommt einen viel engeren Bezug zum Jahreslauf, weil diverse Ereignisse (Kirschblüte, Rapsblüte, Akazienblüte, Holunderblüte, Sonnenwende etc.) der Natur die Eckpunkte des Bienen- und Imkerlebens bilden
Mein Weg zur Imkerei
Ich habe alle Grundkurse der Imkerschule Warth absolviert, die ja in ganz NÖ in den landw. Fachschulen diese Kurse abhält. Gut war der Bezug zur Praxis mit praktischer Arbeit an Bienenvölkern im ganzen Jahreslauf. Nicht gefallen hat mir eigentlich nichts, Aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen bin ich seit einigen Jahren bestrebt, meinen Selbstversorgungsgrad auszubauen. Der Blick auf den eigenen alten Kirschenbaum zur Vollblüte mit ganzen 3 Bienen und auf Pfirsichbäume mit einer einzigen haben mich letztendlich bewogen, mich auf die Imkerei einzulassen. Denn nur davon zu reden ohne eigene Handlungen zu setzen, davon gibt es bereits zu viele Menschen. Man muß selber etwas tun und nicht nur gscheit reden.
Bienenvölker
1-5 Völker
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