Stefan Leifgen
“Die Biene ist ein Spiegelbild der Natur und zeigt welche Fähigkeiten die Natur in Bezug auf den Menschen hat. Insbesondere negative Einflüsse des Menschen auf die Natur werden durch das Verhalten der Bienen schnell und deutlich angezeigt und regen zum Nachdenken an. Bienen produzieren weit mehr als "nur süssen Brotaufstrich".”
Was mich am Imkern begeistert
Ich versetze mich gerne in das Leben einer Biene und versuche dann aus dieser Sichtweise das System und den aktuellen Stand der Natur zu verstehen. Dazu zählt auch Gefahren jeglicher Art abzuwenden um den Fortbestand zu sichern. Neue Völker zu schaffen und am Ende durch diese Völker das Naturprodukt Honig und weitere Produkte zum Wohl des Menschen zu erstellen, ist überwältigend. Von Menschen gemachte Umwelteinflüsse entgegen zu wirken und Menschen für den Erhalt unserer Natur zu sensibilisieren. Leider ist es so das der Mensch sich in der Regel nur für etwas aktiv einsetzt wenn am Ende auch ein Vorteil für den Menschen entsteht. Mein Ziel ist u.a. den Nutzen der Natur für den Menschen zu vermitteln.
Mein Weg zur Imkerei
Anstatt sich auf der Stelle festkleben und Stillstand verursachen „mache“ ich lieber aktiv und praktisch etwas für den Umweltschutz, u.a. als zertifizierter Imker und Obstbaumwart. Nur reden, demonstrieren und Anderen sagen was getan werden soll, ist nicht mein Verständnis für den Erhalt unserer Natur. Meine Haltung zum Thema Natur besteht darin erst selber aktiv etwas zu machen und dann darüber zu reden um Andere zum Mitmachen zu begeistern. Im alten Ägypten war es nur den Pharaonen vorbehalten, Honig zu essen. Ob sie bereits damals Kenntnisse über die Heilkraft des Honigs kannten ist unbekannt. Auf jeden Fall war es schon damals etwas "ganz Besonderes". Später war es den Klöstern der Kirche vorbehalten, Bienen zu halten und Honig zu ernten. Spätestens wenn die Kirche sich dem Thema "Imkerei" zuwendet, muss es wohl einen triftigen Grund geben. Hinzu kamen später sogenannte "Zeidlerzünfte" welche über eine eigene Gerichtsbarkeit verfügten. Nachdem die zuvor beschrieben Ereignisse in der Geschichte mein Interesse geweckt hatten, fehlte noch der finale "Startschuss". Auf einem Weihnachtsmarkt 1997 war ein Stand des NABU. Dort sollte anhand von Baumscheiben/Rinden, der dazugehörende Name des Baumes benannt werden. Von 7 "Schätzungen" meinerseits waren 6 falsch obwohl ich mein ganzes Leben in ländlicher Umgebung gelebt hatte. Das war das ausschlaggebende Signal, mal was Vernünftiges im Leben (Aussage meiner Mutter), zu machen. Das Hobby wurde im Laufe der Jahre regelrecht zu einer "Sucht" und Oase der Erholung. Mittlerweile bin ich ein geprüfter Gutachter für Bienen und für Honig bzw. zertifizierter Bestäubungsimker. Zudem bin ich zertifiziert für die Umsiedlung von Hornissen und Wespen und arbeite vertrauensvoll mit den regionalen Umweltbehörden zusammen. In diversen, europaweiten Netzwerken bin ich aktiv im Bereich von "Zucht der Honigbienen" und tausche mich dort mit anderen Züchtern aus.
Betriebsweise
Bienenvölker
16-30 Völker
Rähmchenmaß
Zander
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Aktuell
Imker seit
1995
(31 Jahre Erfahrung)