Manuela L.
Manuela L.
aus 4142 Hofkirchen im Mühlkreis, Österreich
imkert seit 2017

dass ein kleines Tier soviel bewirken kann!

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Imkerin

Hallo! Ich bin Manuela

Ich betreue ein Bienenvolk seit 2017
Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Ich bin Mutter von 5 Kindern und mir liegt die Natur sehr am Herzen.

Wieso imkerst du?

ein wunderbares Hobby um einmal abzuschalten und dabei was Gutes zu tun.

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

1 jähriger Kurs

Interview

Welche ist die größte Herausforderung für ImkerInnen?

Im Frühjahr einen Schwarm einzufangen, damit das Volk nicht verloren geht.

Was lernen ImkerInnen genau?

Das Hudeln beim Imkern nicht angebracht ist.

Wie hat sich deine Sicht auf die Natur geändert seit du ImkerIn bist?

Meine Sicht auf die Natur hat sich nicht wirklich geändert, ich gehe immer schon respektvoll mit ihr um. Aber dennoch bin ich erstaunt darüber, wie wichtig auch die kleinsten Lebewesen für uns alle sind.

Wie nutzt du Vereine und wie ist der Zusammenhalt?

Wir sind ein bunt gemischter Imkerverein, mit vielen älteren aber auch immer mehr jungen Menschen. Jedes Zusammentreffen finde ich interessant und wichtig, damit die persönlichen Erfahrungen ausgetauscht werden.

Was kostet der Start in die Imkerei und was der laufende Betrieb?

Das ist nicht leicht zu beantworten. Aber es beginnt im dreistelligen Bereich. Und kommt darauf an mit wie vielen Völkern man startet und ob man gleich eine Honigschleuder kauft oder vorerst nur über den Verein ausleiht.

Kannst bzw. möchtest du von der Imkerei leben?

Derzeit kann ich mir die Erwerbsimkerei nicht vorstellen. Zum einen da ich eine große Familie habe und zum Anderen, weil die Auflagen hoch sind und die Honigpreise sehr niedrig.

Es gibt die Sorge, dass die Honigbienen Wildbienen vertreiben. Wie siehst du das?

Das glaube ich nicht. Aber damit habe ich mich ehrlich gesagt auch noch nicht näher befasst.

Ältere ImkerInnen sollen angeblich ungern ihr Wissen teilen. Was denkst du darüber?

Das kann ich nur bestätigen.

Sind Bienen das anstrengendste oder betreuungsintensivste Haustier?

Es gibt Zeiten da ist man wirklich gefordert und dann mal wieder weniger.

Die Anzahl der ImkerInnen steigt. Die Anzahl der Bienenvölker nicht. Was ist deiner Meinung nach der Grund?

Ich denke, weil es zwar mehr Hobbyimker gibt mit wenigen Völkern aber wenige Berufsimker mit sehr vielen.

Was unterscheidet die neue Imkergeneration von der alten?

Die meisten Jungen Imker haben ihre Völker in freistehenden Beuten und die ältere Generation arbeitet noch sehr viel in Bienenhütten. Außerdem machen viele Junge einen Kurs und die Alten habens von ihren Vätern gelernt und so übernommen. Aber ich war erstaunt, dass auch immer mehr ältere Imker noch einen Kurs besuchen um neue Einblicke zu gewinnen.

Wie viel sollte ein Kilo Honig deiner Meinung nach kosten?

Konventionell mind. € 15,- und Bio mind. € 20,- aber da liegen wir hier in unserer Region deutlich darunter.

Gibt es ein Bienensterben oder nicht? Begründe bitte deine Meinung.

Glaube ich schon. Das beginnt bei der Verbauung von Flächen bis hin von Insektiziden bzw. Pflanzenschutzmitteln.

Ist der/die ImkerIn der größte Feind der Bienen?

Die Frage kann ich nicht nachvollziehen?

Frage 3 ImkerInnen, bekomme 4 Antworten. Wieso ist das so in der Imkerei?

Ha, das ist halt so. Weil wir Menschen Individuen sind, und dennoch das Gemeinsame suchen.

Wie sieht sinnvoller Bienenschutz aus?

Die Bienen vor der Varroa schützen und Grünflächen erhalten, statt sie zu verbauen.

Was empfiehlst du ImkerInnen, die neu beginnen?

Mache einen Kurs, denn es geht um ein Lebewesen.

Was denkst du über Hektar Nektar?

Sie sind sehr bemüht und ein solches Unternehmen gehört einfach unterstütz, denn sie denken in die richtige Richtung.

Meine Aktivitäten

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Aug 2020
Das neu Bienenvolk ist da!

Hallo, ich freue mich euch mitteilen zu können, dass mein neues Bienenvolk gut bei mir angekommen ist. Ich habe sofort den Bienenstand mit der neuen Bienenwohnung von der Firma Träumeland aufgestellt. Das neue Bienenvolk wurde anschließend behutsam in die Zarge gegeben und auch gleich gefüttert. Einen Tag später konnte ich schon beobachten, dass sie sich bereits eingeflogen hatten und sich sehr wohl in ihrem neuen zu Hause fühlen.

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Aug 2020
Waben einlöten

Damit meine Bienenkönigin ihr Volk vergrößern kann, benötigt sie weitere Waben. Die, wie ihr sehen könnt, werden von mir in Holzrähmchen, mittels Strom, auf dünne Drähte Wachsplatten Mittelwände eingeschmolzen. Die Wachsplatten haben bereits die Wabenstruktur aber die Bienenarbeiterinnen bauen diese dann noch fertig. In den nächsten Tagen werde ich meine Jungvölker in normale Bienenwohnungen übersiedeln und gebe ihnen dazu noch einige Waben bzw. neue eingelötete Mittelwände.

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Jul 2020
Honigschleuderung 2020

Vor wenigen Tagen haben wir die Honigwaben aus unseren Bienenvölkern entnommen. Das beginnt schon früh morgens mit dem Einlegen einer sogenannten Bienenflucht. Diese legt man ein, damit die Bienen den Honigraum verlassen und in diesen nicht mehr zurückkehren können. Das macht es dem Imker leichter, wenn die Waben entnommen werden und nicht so viele Bienen abgekehrt werden müssen. Das Foto zeigt meine Kinder und mich beim Entdeckeln der Waben. Das ist wichtig, da sonst der Honig nicht aus der Wabe geschleudert werden kann. Dies war die erste Honigernte, eine weitere wird noch folgen...

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